Programm
Kursdetails
Veranstaltung ""Die SED hat immer Recht ..." - Die SED im Alltag der DDR" (Nr. 00000008) wurde in den Warenkorb gelegt.

"Die SED hat immer Recht ..." - Die SED im Alltag der DDR

Die Deutsche Demokratische Republik ist wie die Bundesrepublik Deutschland ein Produkt der deutschen Niederlage 1945. Das Reich wurde nach Maßgabe der alliierten Sieger geteilt, und so entstanden 1949 zwei neue Staaten, die sich fortan, getrennt durch den „Eisernen Vorhang“, feindlich gegenüberstanden: Hier Westdeutschland, nach demokratischen Idealen organisiert, dort der kommunistische Osten. In Ostberlin installierte Stalin ein sowjetisches Herrschaftssystem, an dessen Spitze der Altkommunist Walter Ulbricht stand, der jetzt rigoros aufräumte und alles Bürgerliche eliminierte.


Die einst verfeindeten Linksparteien, KPD und SPD, wurden in der SED vereinigt. Der Volksaufstand 1953 wurde brutal niedergeschlagen. 1961 ließ Ulbricht die Mauer errichten. Zehn Jahre später wurde er von Erich Honecker gestürzt. Er hat die DDR mithilfe der Staatssicherheit („Stasi“) annähernd 20 Jahre weiter am Leben erhalte bis zum Ende. Dann brach das System zusammen. Jetzt hieß es: „Wir sind das Volk!“


Aber die Diskrepanzen zwischen West und Ost sind heute noch spürbar und politisch aktuell. Der Vortrag des Historikers und Publizisten Volker Jakob zeichnet die Geschichte der DDR in Umrissen nach, beschreibt ihre Ideale und ihren Alltag und zeigt auf, wie manches bis heute fortwirkt.


Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist erwünscht!


Kursnr. 2600000008
Kurstermine
1
Termin Do., 01.10.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Kursort Kursraum 212
Dozent