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Veranstaltung "Kultur-Cafe: Kunststädte Italiens: Mailand, Mantua und Urbino" (Nr. 00000880) ist für Anmeldungen nicht freigegeben.

Kultur-Cafe: Kunststädte Italiens: Mailand, Mantua und Urbino


Kursnummer 1900000880
Beginn Do., 09.05.2019, 16:00 - 17:30 Uhr
Kursgebühr 8,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung Mechtild Beike
Kursort
Zahlreiche italienische Städte waren über Jahrhunderte ein guter Ort für die Künste. Beispielsweise entstand dort zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert die Renaissance, die bis heute zu den glanzvollsten europäischen Kunstepochen zählt.
In der mehrteiligen Veranstaltungsreihe werden ausgewählte Städte und ihre kunstgeschichtliche Bedeutung vorgestellt. Im Mittelpunkt steht die Zeit der italienischen Renaissance, die Maler und ihre Werke.

Abseits der großen Kunstzentren glänzten die italienischen Höfe durch ein reiches Kunst- und Kulturleben in der Zeit der Renaissance.

Unter der Herrschaft der Sforza (1450-1535), besonders unter Ludovico Sforza, erlebte Mailand eine kulturelle Blüte. Der prachtvolle Hof, den die Sforza innerhalb weniger Jahrzehnte schufen, zog zahlreiche Künstler nach Mailand. Darunter befand sich Leonardo da Vinci, der aus Florenz kam, und 17 Jahre in Mailand tätig war. Hier entstand sein berühmtes Abendmahl, die Dame mit Hermelin und die Madonna in der Felsengrotte.

Die Gonzaga, eines der bekanntesten italienischen Adelsgeschlechter, regierten die norditalienische Stadt Mantua weit mehr als 300 Jahre (1328 bis 1708). Die Kunstverliebtheit der Gonzagas machte die Stadt zu einer Hochburg der Renaissance. Neben Peter Paul Rubens wurde Andrea Mantegna als Hofmaler nach Mantua berufen. Berühmt wurde Mantegnas Ausmalung des - unter dem Namen Camera degli Sposi - bekannten Zimmers im Castello di San Giorgio. Die Fresken sind nicht nur ein Meisterwerk des Künstlers, sondern auch ein Hauptwerk der italienischen Renaissance-Malerei.

Der bedeutendste Herrscher des Herzogtums Urbino war Frederico da Montefeltro
von 1444 bis 1482. Seine Tätigkeit als erfolgreicher Heerführer hinderte ihn nicht daran, sich mit gleicher Energie der Kunst und den Wissenschaften zu widmen. Er ließ den prachtvollen Palazzo Ducale in Urbino errichten und versorgte zahlreiche Künstler mit Aufträgen. Einer von ihnen war der Maler Piero della Francesca, der hier einige seiner faszinierendsten Werke schuf, darunter das Altarbild Pala Montefeltro, die vielleicht bedeutendste Sacra Conversazione des 15. Jahrhunderts.

Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Malerei der Renaissance. Weitere kunst- und kulturhistorische Aspekt der jeweiligen Stadt werden berücksichtigt. Die Referentin präsentiert den Vortrag mit zahlreichen Bildern.




Datum
09.05.2019
Uhrzeit
16:00 - 17:30 Uhr
Ort
Neuenkirchener Str. 22, Kursraum Ignatz-Bubis-Aula


Volkshochschule und Musikschule der Stadt Rheine

Neuenkirchener Str. 22 | 48431 Rheine
05971/939-124
05971/939-131
info@vhs-rheine.de

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag von 08:30 bis 12:00 Uhr
und 14:00 bis 17:00 Uhr

Freitag
08:30 – 12:00 Uhr