Gesellschaft & Umwelt

Wie real ist die Welt? Physikalische Ergebnisse bezweifeln die Existenz einer objektiven Wirklichkeit


Kursnummer 1800000015
Beginn Mi., 05.09.2018, 19:30 - 21:00 Uhr
Kursgebühr 5,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung Dr. Axel Tillemans
Kursort
Mit dem Satz "Gott würfelt nicht" drückte Albert Einstein aus, was er von der Quantentheorie hielt. Denn in der Quantenphysik lautet die Antwort auf die Frage, wo sich ein bestimmtes Objekt befindet: Kann da sein, kann aber auch dort sein. Präzise lässt sich mit der Quantenphysik lediglich die Wahrscheinlichkeit berechnen, mit der das Objekt "da" bzw. "dort" ist. Noch bizarrer ist ein Gedankenexperiment von Erwin Schrödinger, bei dem eine Katze gleichzeitig tot und lebendig ist. Im Jahr 1935 glaubte Einstein, der Quantenphysik den Todesstoß versetzt zu haben: Aufbauend auf Einsteins Vorarbeiten hatte Schrödinger bewiesen, dass es "spukhafte", fast telepathische Fernwirkungen zwischen Teilchen geben müsse, wenn die Quantenphysik richtig ist - was Einstein für unmöglich hielt. Doch inzwischen ist klar: Diese spukhaften Fernwirkungen existieren wirklich. Noch schlimmer: Physiker arbeiten aktuell an Experimenten, die darauf hinweisen, dass unsere Welt viel weniger real ist, als wir bisher dachten.

Eine telefonische Anmeldung zur Veranstaltung unter Tel. (05971) 939-124 ist erforderlich!




Datum
05.09.2018
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Neuenkirchener Str. 22, Kursraum 212


Volkshochschule und Musikschule der Stadt Rheine

Neuenkirchener Str. 22 | 48431 Rheine
05971/939-124
05971/939-131
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Öffnungszeiten

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Freitag
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