Gesellschaft & Umwelt

Traditionen des katholischen Antisemitismus im Münsterland vom 19. Jahrhundert bis zur Reichspogromnacht 1938


Kursnummer 1900000024
Beginn Mi., 06.11.2019, 19:30 - 21:00 Uhr
Kursgebühr 0,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung Prof. Dr. Olaf Blaschke
Kursort
Will man das Verhältnis des Katholizismus zum Nationalsozialismus und zum modernen Antisemitismus untersuchen, kann man damit nicht einfach 1933 beginnen. Man muss die Vorprägungen des katholischen Milieus seit dem 19. Jahrhundert studieren, um zu erkennen, wo es gewisse Berührungspunkte mit dem Nationalsozialismus, etwa bei der Judenfeindschaft, im Antikommunismus, im Autoritarismus und auf manchen anderen Feldern gab, die es selbst für das Münsterland nicht mehr erlauben, Kirche und Katholiken einfach als Opfer und in der Opposition erscheinen zu lassen.
Der Vortrag sortiert die verschiedenen Positionen, die es zum Thema gibt, und versteht den katholischen modernen Antisemitismus als ein Gebilde, das für rund 100 Jahre mit relativ festen Konturen existierte. Der katholische Antisemitismus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts und ist nur in dieser Tradition zu verstehen.

In Kooperation mit der Familienbildungsstätte und der Volkshochschule der Stadt Rheine.

Eine telefonische Anmeldung zur Veranstaltung unter Tel. (05971) 939-124 ist erforderlich.




Datum
06.11.2019
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Neuenkirchener Str. 22, Kursraum Ignatz-Bubis-Aula


Volkshochschule und Musikschule der Stadt Rheine

Neuenkirchener Str. 22 | 48431 Rheine
05971/939-124
05971/939-131
info@vhs-rheine.de

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag von 08:30 bis 12:00 Uhr
und 14:00 bis 17:00 Uhr

Freitag
08:30 – 12:00 Uhr